Zum Sonnenaufgang radle ich ohne Frühstück los. Jetzt geht es noch mit der Temperatur. Die ersten 10 km sind sehr mühsam, irgendwie wollen meine Beine heute nicht so recht. Im Schatten eines kleinen Betongebäudes mache ich erst mal Frühstückspause. Es gibt Fladenbrot, das ich mir mit Nüssen, Creamcheese und Pfirsichstücken fülle. Klingt komisch, schmeckte aber nicht mal so schlecht. Danach geht es wirklich super und ich komme mit 20-25 km/h voran.
Bis ich schaue, habe ich 80 km auf dem Tacho. Super! Ein Mann reicht mir aus seinem Autofenster eine Mandarine und einen Apfel, später bietet mir einer noch aus einer Keksdose ein leckeres Gebäck an. Es hat heute 45 Grad, zwar in der Sonne, aber Schatten gibt es auf dieser Strecke keinen. Trotzdem komme ich schon um 13 Uhr nach 97 km in Ardestan an. Zwei Jugendliche mit dem Moped zeigen mir den Weg zum Hotel. Noch schnell Wasser, Dough und ein bisschen Obst einkaufen und dann endlich DUSCHEN!
Heute brauche ich außer meinem kühlen Hotelzimmer nichts mehr. Doch, ich esse im Hotelrestaurant noch Dschudsche Kebob (Hühnerspieß) zu Abend.
Der nächste Tag beginnt wieder sehr heiß und zwar deshalb, weil ich nicht zeitig genug loskomme. Es gibt zwar schon um 7 Uhr Frühstück und ich bekomme sogar 2 Spiegeleier, aber dann gibt es beim Bezahlen Diskussionen. Die Nacht kostet lt. Manager gestern Abend 975000 Rial (25€), dann habe ich hier ja zu Abend gegessen und ich frage mich jetzt, wie die auf einen Betrag von 2,1 Mio Rial kommen. Ja, das wäre deshalb, weil ich ja statt 12, 24 Stunden im Hotel war. Wie bitte? Spinn ich... Nein, wirklich nicht, yek shab (1 Nacht) waren 975000 Rial ausgemacht und keinen Cent mehr. Jetzt ist es dem Kassierer wohl doch peinlich, dass mir das ganze aufgefallen ist. Ich glaube, die rechnen oft damit, dass der Tourist das mit den Toman und Rial nicht kapiert. Aber nach 4 Wochen machen die mir hier nichts mehr vor. Er redet sich dann raus, dass sein Computer ihm das so ausgerechnet hätte und selbstverständlich müsste ich nur 1.4 Mio Rial zahlen. Was auch ziemlich teuer ist, weil fast 500000 Rial für ein Abendessen, das hätte ja schon was ganz Besonderes sein müssen, aber da kann ich jetzt nicht viel dran ändern, weil es meistens keine Speisekarte mit Preisangaben gibt.
Dann will die Dame von der Rezeption noch ein Foto mit mir und meinem Rad. Da mache ich mal wieder gute Miene und lächle artig in die Kamera, obwohl ich mich schon ein bißchen darüber ärgere, dass sie es überhaupt versucht haben, mich zu bescheißen. Aber wie immer, wo es viele Touristen gibt, wird man über´s Ohr gehauen.
Daher ist es schon fast 9 Uhr als ich endlich wegkomme. Weiter muss ich nun noch 24 km auf dem Wüstenhighway fahren, und das ganze immer schön bergauf. An einem Wasserlauf, der die Felder bewässert mache ich kurz Pause und hänge meinen Kopf rein. Ein Mann, der sich Wasser für seinen Kühler holt, erklärt mir, dass das kein Trinkwasser ist. Seine Tochter will ihr englisch ausprobieren und drückt mir ein paar geschälte Pistazien in die Hand.
Später kann ich dann endlich in die Berge abbiegen. Ich schaue diesmal auch ganz genau, ob da nicht irgendein Verbotsschild in persischer Sprache zu sehen ist, das nur im entferntesten sagen könnte, dass man hier nicht fahren darf. Aber nein, nichts zu sehen und es weist auch ganz normal ein Schild Richtung Esfahan (wie es im persischen ausgesprochen wird).
Die Strecke ist genau so, wie ich es mir die ganze Zeit gewünscht habe. Fast keine Autos, leichte Steigung, die man gut schaffen kann, rechts und links einen tolle Bergwelt und immer was zu Schauen. So vergeht die Zeit wirklich schnell und bald komme ich oben auf der Hochebene an. Nach der Trockenheit die ganze Zeit tut das viele Grün einer Oase richtig gut. Hier muss es reichlich Wasser geben, denn die Felder sind alle grün und an den Bäumen hängen voll roter, reifer Granatäpfel.
Mir kommt eine Familie in einem Auto entgegen, die fröhlich winken, sofort darauf wenden und vor mir halten. Wie immer die gleichen Fragen und bis ich schauen kann, habe ich schon meine Hände voller Walnüsse, die sie mir schenken. Ob sie denn ein Foto von mir machen dürften.
Scheinbar sind die Walnüsse ein zu popliges Geschenk, auf jeden Fall wird nochmal zum Auto gegangen und es wird mir eine Pflaume, ein Zweig Trauben und "chasm ", wir mir der Mann erklärt, in die Hand gedrückt. Chasm sieht aus wie kleine runde Bällchen (chasm = Auge) und so leid es mir tut, ich musste das nachher wegschmeißen. Ich kann es nicht essen, geschweige denn rausfinden, aus was das überhaupt besteht, aber es schmeckt einfach ekelhaft. Zum Glück probiere ich es erst später an meinem Schlafplatz, ich muss es ausspucken. Es schmeckt irgendwie wie ein Gebäck, aber salzig und wie total alter Schafskäse. Widerlich, wirklich! Bisher das erste Mal, dass etwas ungenießbar war. Vor lauter Angewidertsein habe ich total vergessen, es zu fotografieren.
Endlich nach 47 km Bergauffahrt bin ich am höchsten Punkt auf 2400 Metern angekommen. Die letzten Kilometer haben wegen der Höhe doch ganz schön geschlaucht. Auf der anderen Seite geht es jetzt nur noch bergab. Ich fahre noch einen Kilometer, bis links ein kleines, schmales, ausgetrocknetes Bachbett reingeht. Ich warte, bis ich kein Auto mehr höre und schiebe dann mit aller Kraft mein Rad über einen erhöhten Erdwall und auf der anderen Seite das Bachbett hoch, bis ich nach einer Kurve die Straße nicht mehr sehen kann. Kein Mensch weit und breit und auch keine Hirten oder so. Was sollen die Schafe und Ziegen hier auch essen, es ist wirklich alles total verdörrt und verbrannt. Hier schlage ich gleich mein Zelt auf, damit ich zumindest dadurch etwas Schatten habe. Auf die umliegenden Berge habe ich einen tollen Blick und endlich habe ich mal einen Platz gefunden, wie ich ihn mir vorgestellt habe. Heute Abend gibt es Chicken Tikka Curry (gefriergetrocknetes Essen) mit Tee.
Das Ganze schmeckt nicht mal so schlecht.Besonders gut ist, dass man eigentlich nur einen Löffel dafür braucht, da man das heiße Wasser direkt in die Tüte schüttet, dann wird der Zipperverschluss der Tüte zugemacht, 10 Minuten warten und schon ist das Essen fertig. Es ist mir ein bisschen zu dünn geworden, weil ich das mit 375 ml nicht so genau abschätzen konnte, was aber dem Geschmack keinen Abbruch tut.
Noch zwei Sachen muss ich berichten, die mich schon die ganze Zeit nerven. Zum einen diese Fehlkonstruktion von einer Isomatte. Es ist noch irgendwo ein drittes Loch drin, das ist wohl super klein, denn es dauert ein paar Stunden, bis die Matte wieder schwabbelig wird und so wache ich halt 2x die Nacht auf, weil ich nicht mehr weiß, wie ich liegen soll und blase die Matte wieder auf.
Das zweite ist der Multifuel-Kocher, der ja wirklich super funktioniert. Der einzige Nachteil ist, dass die gesamte Tasche, in dem der Kocher verstaut ist jetzt schon total ekelhaft nach Benzin stinkt. Blöderweise war da auch meine Isomatte drin und zum Glück stinkt aber eher der Beutel, in dem die Matte ist, als die Matte selbst. Die Flasche, in dem das Benzin ist, ist nicht das Problem, aber der Kocher an sich. Denn nach dem Kochen zieht man aus der Flasche die Pumpe wieder raus, natürlich ist da Benzin dran. Jetzt habe ich das schon in einer extra Plastiktüte verstaut, aber der Gestank geht da trotzdem durch. Tja, keine Ahnung, wie andere Traveller das mit diesem Kocher handhaben. Ich werde mal sehen, wenn das Benzin alle ist, was es hier für Gaskartuschen gibt und ob mein Adapter dafür passt.
Am nächsten Morgen fahre ich los, sobald die Sonne über die Berge kommt. Ein toller 25 km langer Downhill, der jetzt am Morgen noch fast kühl ist. Aber je weiter runter man kommt, desto heißer wird es und ich sehe unter mir schon die Ebene in der Hitze flimmern. Ebene - darunter stellt man sich ja jetzt was auf ungefähr 200 Höhenmetern vor. Diese hier liegt auf 1600 Metern. Gut so, denn auf 200 Metern würde man wahrscheinlich schon um 10 Uhr einen Hitzschlag kriegen.
Bis 15 km vor Esfahan meide ich die Hauptstraße, dann bleibt mir aber nichts anderes mehr übrig und ich muss auf die LKW-verseuchte Straße abbiegen.
Irgendwann kurz vor Isfahan fällt mir ein weißes Auto auf, das ich immer wieder sehe. Es sitzt schon wieder so ein geschniegelt und gebügelter Typ drin. Praktisch ist, dass das Auto hinten kein Nummernschild hat und ich ihn so jederzeit gut wiedererkenne. An einem Obststand, an dem er gehalten hat, radle ich an ihm vorbei und denke mir nur, "wenn Du Sepah-Heini jetzt aussteigst, dann winke ich Dir freundlich zu und radle weiter". Aber er schaut mich nur komisch an und telefoniert mit seinem Knopf im Ohr. Als ich mich später umdrehe, sehe ich, dass er mir in einigem Abstand folgt. Das ist doch wirklich nicht zu fassen!!! Scheinbar stehe ich hier voll unter Beobachtung. Sie werden sich wohl wundern, wo ich seit dem letzten Mal abgeblieben bin. Ob ich wieder eine geheime Militäreinrichtung ausspioniert habe? Nach 5 Kilometern muss ich leider abrupt anhalten, weil ich was trinken muss. Das ist tatsächlich wieder der Typ, sehe ich, als er an mir vorbei fährt. Später im Stadtverkehr verliere ich ihn dann oder er mich, keine Ahnung. Da habe ich genug damit zu tun, nicht gerammt zu werden oder in keinen reinzufahren und muss mich um andere Dinge kümmern, als um Sepah-Heinis, die mich verfolgen, um zu schauen, in welchem Hotel ich absteige. Wahnsinn, oder?
Und dann kurz vor Esfahan knacke ich die ersten 1000 km!!!!! Yeah, yippieh, wow - Knaller!!!!
Pierre Loti beschreibt seine Ankunft in der Stadt im Jahr 1900 mit den Worten: "Und dann wie im Theater, wenn der Vorhang aufgeht, treten zwei öde Hügel auseinander und dahinter enthüllt sich langsam der Garten Eden".
Die zwei öden Hügel habe ich nicht gesehen, aber Pierre Loti kam von Süden auf Eseln reitend in die Stadt, ich von Osten. Mein Drahtesel und ich schnaufen wieder ziemlich viel Abgaswolken ein, bis wir endlich ankommen. Ich bin erstaunt, wie wunderbar grün die Stadt ist. Überall Bäume, auch der Mittelstreifen ist mit Bäumen und Hecken bepflanzt, so dass ich schön im Schatten in die Flussoasenstadt radeln kann.
Ich steige hier im Amir Kabir Hostel ab und werde in perfektem Deutsch begrüßt. Alireza von der Rezeption hat 12 Jahre in Deutschland (Heidelberg) gearbeitet und stellt sich als "alter Schwabe" vor. Voll witzig, wirklich. Gleich bekomme ich seine Visitenkarte in die Hand gedrückt, wenn ich irgendein Problem hätte, soll ich ihn anrufen. Was die Zimmer kosten? Ja, da will er sich nicht so festlegen, ob ich ein Einzelzimmer will. Ja, auf jeden Fall. Zuerst soll ich mal mein Rad reinschieben und mich in den schattigen Innenhof setzen. Tee wird serviert und geplaudert.
Ich checke erst mal alles ab: es gibt Internet for free (ist auch nicht immer so), außerdem haben die hier eine Wäscherei (wunderbar, meine Trekkinghose konnte heute morgen schon selbständig neben dem Zelt stehen, so dreckig ist sie) und wenn ich eine Woche bleibe, dann bekomme ich für das Einzelzimmer einen Rabatt und zahle pro Nacht 12$. Das ist doch mal eine Ansage und das in Esfahan. Das Zimmer hat, wenn ich es gut schätze 3 qm, es passt gerade das Bett rein, hat aber wohl sogar eine Klimaanlage drin. Ja, da sind so Lüftungsschlitze, ohne das geht es einfach nicht, das ist einfach zu heiß. Dusche und Clo sind halt wieder eine Gemeinschaftssache. Aber was solls, ich bin ja eh nur zum Schlafen im Zimmer.
Meine Lieben, morgen geht es los, zur Besichtigungstour. Esfahan war schon immer mein Prio 1 Ziel und ich freue mich schon sehr darauf, die Stadt zu erkunden. Jetzt genieße ich noch die Ruhe im Innenhof, und habe schon einen 70jährigen alleinreisenden Mann kennengelernt. Von ihm habe ich gehört, dass es noch einen alleinradelnden Deutschen gibt, der witzigerweise auch nach Dubai will, um sich dort mit seiner Frau zu treffen. Bin gespannt, ob er mir mal über den Weg fährt. Er scheint wohl auch auf dem Weg nach Esfahan zu sein.
Nachtrag zu dem Sardinendosen-Zimmer:
Als ich am Abend ins Hostel zurückkomme, gehe ich auf mein Zimmer. Da die Zimmer um einen kleinen Innenhof gelegen sind und darüber ein Glasdach ist, steht dort die Hitze wie in einem Gewächshaus. Im Zimmer, kein Cooler! Das geht gar nicht. Ich gehe runter zum Empfang und frage mal höflich nach, wann der Cooler denn eingeschaltet wird. Ich bekomme zur Auskunft, dass die meisten der Traveller keinen Cooler wollen, weil es nachts eh so schön abkühlt. Das glaubt er doch wohl selber nicht, dass unter diesem Glasdach sich nachts temperaturmäßig irgendwas tut. Mag ja sein, dass die Temperatur draußen um 15 Grad runtergeht, wie er sagt, aber da oben geht absolut kein Lüftchen und die Abstellkammern haben ein Fenster mit einer 30x30 cm großen Öffnung. Kann mir nicht vorstellen, dass alle, die an dem Cooler dranhängen, in ihrem eigenen Saft braten wollen. Er wird mit dem Manager sprechen. Ich warte noch bis 20 Uhr unten im kühlen Garten (bin schon fast soweit, dort mein Zelt aufzuschlagen) und unterhalte mich derweilen mit dem 70jährigen deutschen Rentner, der super rüstig mit dem Rucksack und Bus / Zug durch die Lande reist. Dann ziehen wir uns beide in unsere Schlafkojen zurück. Ich dusche erst noch kalt, vielleicht hilfts. Im Zimmer gefühlte 32 Grad, es regt sich kein Lüftchen und das mit dem Fenster ist wirklich ein Witz in Tüten. Ich lasse also meine Tür einen Spalt offen und es ist mir jetzt wirklich sowas von egal, dass irgendeiner der Vorbeigehenden mich hier im Top im Bett liegen sieht. Die spinnen doch. Um 22 Uhr geht der Cooler an, wow super! Das ganze dauert da. 2 Minuten, dann schalten sie ihn wieder aus. Wie, um uns zu zeigen, "schaut, so kühl könntet ihr es haben!"
Als ich am Abend ins Hostel zurückkomme, gehe ich auf mein Zimmer. Da die Zimmer um einen kleinen Innenhof gelegen sind und darüber ein Glasdach ist, steht dort die Hitze wie in einem Gewächshaus. Im Zimmer, kein Cooler! Das geht gar nicht. Ich gehe runter zum Empfang und frage mal höflich nach, wann der Cooler denn eingeschaltet wird. Ich bekomme zur Auskunft, dass die meisten der Traveller keinen Cooler wollen, weil es nachts eh so schön abkühlt. Das glaubt er doch wohl selber nicht, dass unter diesem Glasdach sich nachts temperaturmäßig irgendwas tut. Mag ja sein, dass die Temperatur draußen um 15 Grad runtergeht, wie er sagt, aber da oben geht absolut kein Lüftchen und die Abstellkammern haben ein Fenster mit einer 30x30 cm großen Öffnung. Kann mir nicht vorstellen, dass alle, die an dem Cooler dranhängen, in ihrem eigenen Saft braten wollen. Er wird mit dem Manager sprechen. Ich warte noch bis 20 Uhr unten im kühlen Garten (bin schon fast soweit, dort mein Zelt aufzuschlagen) und unterhalte mich derweilen mit dem 70jährigen deutschen Rentner, der super rüstig mit dem Rucksack und Bus / Zug durch die Lande reist. Dann ziehen wir uns beide in unsere Schlafkojen zurück. Ich dusche erst noch kalt, vielleicht hilfts. Im Zimmer gefühlte 32 Grad, es regt sich kein Lüftchen und das mit dem Fenster ist wirklich ein Witz in Tüten. Ich lasse also meine Tür einen Spalt offen und es ist mir jetzt wirklich sowas von egal, dass irgendeiner der Vorbeigehenden mich hier im Top im Bett liegen sieht. Die spinnen doch. Um 22 Uhr geht der Cooler an, wow super! Das ganze dauert da. 2 Minuten, dann schalten sie ihn wieder aus. Wie, um uns zu zeigen, "schaut, so kühl könntet ihr es haben!"
Meine Entscheidung steht fest, das war die erste und letzte Nacht in diesem Hostel. Am nächsten Morgen laufe ich zum Sonnenaufgang zum großen Platz, auf dem Rückweg klappere ich einige Hotels ab, das eine taugt mir nicht so recht, vor allem nicht der Mensch an der Rezeption - könnte sich auch mal wieder duschen. Ich mache immer viel davon abhängig, wie nett ich die Menschen am Empfang finde und wie sie mich behandeln. Im nächsten Hotel ist alles voll, das dritte ist einfach mit 50€ die Nacht zu teuer. Dann frage ich noch scherzeshalber in einem Hotel direkt am großen Platz nach. Aber, oh Wunder, das ist sogar noch günstiger als bei dem Muffligen vorhin. Ich handle ihn noch ein bisschen runter, jammere rum, dass mein Budget begrenzt ist und ich ja auch 5 Nächte bleibe. Er muss noch seinen Chef anrufen und schließlich bekomme ich ein ca. 25 qm großes Apartment für 20€ die Nacht. Super gut, mit Cooler, Kühlschrank mit Eisfach, Wohnzimmer, Dusche und Clo im Zimmer, Fernseher, Free WiFi und einem großen Doppelbett. Nach der Sardinendose heute Nacht verlaufe ich mich fast in meinem neuen Zuhause.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen