In meinem letzten Post habe ich euch von der persischen Zeitrechnung berichtet. Nun möchte ich euch noch beschreiben, wie ein persisches Neujahrsfest (Noruz) gefeiert wird.
Am Vorabend des letzten Mittwochs vor Noruz wird das Tschahar Schanbe Suri („Mittwochsfeuer“ - Tschahar = 4 (weil es der 4. Tag der Woche ist, Sonntag der 1. Tag, Freitag ist wie Sonntag in muslimischen Ländern), Shanbe = Tag, Suri = Feuer) angezündet. Dieser altiranische (zoroastrische) Brauch gehört zu den wichtigsten Ritualen des persischen Neujahrsfestes.
Am Tag des Noruz braucht man die "haft sin" = 7 "S", d.h. 7 Dinge, die mit einem "s" beginnen. Dies sind im einzelnen:
- Sabze, die Planze bzw. ein persisches Gewürz: symbolisiert die Wiedergeburt
- Sib, der Apfel: er symbolisiert die Schönheit und Gesundheit
- Samanu, aus Weizen gewonnene Mehlspeise: sie symbolisiert die Fülle und den
Wohlstand
- Sir, der Knoblauch: er symbolisiert die Heilkunde
- Senjed, die Mehlbeere: sie symbolisiert die Liebe
- Sekke, die Goldmünze: sie symbolisiert den Reichtum und Wohlstand
- Somak, der Sumach: er symbolisiert die Farbe der Sonne und damit das Symbol des
Sonnenaufgangs, ein immer wieder neuer Anfang
- Serke, der Essig: er symbolisiert das Saure im Leben
- Sonbol, die Hyazinthe: diese Blume symbolisiert die Natur und ihre Schönheit
Wie man sieht, hat man eine Auswahl für die Sieben Sin´s. Zu den sieben Sachen kommen aber noch einige Gegenstände dazu:
- ein Buch: das Buch symbolisiert die Weisheit und das Wissen. Viele benutzen heutzutage
statt des Korans die Diwane der erhabenen Dichter Hafez und Ferdowsi. Denn ein Koran
hat bei einem alt-iranischen Fest, das seit Jahrtausdenden gefeiert wird, nichts zu suchen.
- ein Spiegel: der Spiegel symbolisiert den Lauf des Lebens, den man sich immer vor
Augen hält und sich über seine Taten Gedanken macht
- (Gold-)Fische: sie symbolisieren die Fruchtbarkeit
- Kerzenleuchter mit angezündeten Kerzen darin: sie symbolisieren das Licht und stehen
für die Verbannung der Dunkelheit und Unwissenheit
- ein paar bunt bemalte Eier: sie symbolisieren ebenfalls die Fruchtbarkeit
- eine Schüssel mit Wasser gefüllt, in dem eine Orange schwimmt. Die Orange
symbolisiert die Erde im All / Universum.
- Samanu, aus Weizen gewonnene Mehlspeise: sie symbolisiert die Fülle und den
Wohlstand
- Sir, der Knoblauch: er symbolisiert die Heilkunde
- Senjed, die Mehlbeere: sie symbolisiert die Liebe
- Sekke, die Goldmünze: sie symbolisiert den Reichtum und Wohlstand
- Somak, der Sumach: er symbolisiert die Farbe der Sonne und damit das Symbol des
Sonnenaufgangs, ein immer wieder neuer Anfang
- Serke, der Essig: er symbolisiert das Saure im Leben
- Sonbol, die Hyazinthe: diese Blume symbolisiert die Natur und ihre Schönheit
Wie man sieht, hat man eine Auswahl für die Sieben Sin´s. Zu den sieben Sachen kommen aber noch einige Gegenstände dazu:
- ein Buch: das Buch symbolisiert die Weisheit und das Wissen. Viele benutzen heutzutage
statt des Korans die Diwane der erhabenen Dichter Hafez und Ferdowsi. Denn ein Koran
hat bei einem alt-iranischen Fest, das seit Jahrtausdenden gefeiert wird, nichts zu suchen.
- ein Spiegel: der Spiegel symbolisiert den Lauf des Lebens, den man sich immer vor
Augen hält und sich über seine Taten Gedanken macht
- (Gold-)Fische: sie symbolisieren die Fruchtbarkeit
- Kerzenleuchter mit angezündeten Kerzen darin: sie symbolisieren das Licht und stehen
für die Verbannung der Dunkelheit und Unwissenheit
- ein paar bunt bemalte Eier: sie symbolisieren ebenfalls die Fruchtbarkeit
- eine Schüssel mit Wasser gefüllt, in dem eine Orange schwimmt. Die Orange
symbolisiert die Erde im All / Universum.
- haft mewa (Neujahrsgetränk aus 7 Früchten zubereitet)
Außerdem werden sieben Speisen zubereitet, die möglichst mit dem Buchstaben „S“ beginnen sollten und die sieben Tugenden des Zoroastrismus symbolisieren. Alle diese Dinge werden auf einem Tisch gedeckt.
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