Donnerstag, 21. Juli 2016

Wie kleide ich mich in Iran?

nein, das bin nicht ich

Viele von euch haben mich schon angesprochen und gefragt, ob ich mich in Iran komplett verschleiern muss und im Tschador oder in der Burka durch das Land radle.

Dem ist natürlich nicht so. Man sollte sich so kleiden, dass es möglichst nicht figurbetont ist. Den Hintern sollte man unter einer langen Bluse verstecken. Ich werde eine lange, leichte Trekkinghose tragen und Blusen, die lang hinten runterhängen.

Den Tschador (in Form eines Leintuchs) habe ich für die Besichtigung von Moscheen dabei. Hier seht ihr mal die verschiedensten Verschleierungs-Formen, die es so gibt. In Iran wird man die Burka allerdings sehr selten zu Gesicht bekommen, den Tschador nur bei sehr gläubigen Menschen oder in Moscheen. Von oberster Stelle gefordert wird lediglich der Hidschab.



Und natürlich muss eine Kopfbedeckung her, denn die Haare müssen in jedem Fall bedeckt sein. Man könnte das auch mit einem Piratenkopftuch oder einer Mütze tun, aber da hat man dann wieder das Problem, dass der Hals rausschaut. Denn der und ein Dekolletee sollten auch nicht zu sehen sein. Dann also lieber einen Hidschab, ein Kopftuch, das man sich auch um den Hals noch wickeln kann.

Ich denke mal, dass in Städten wie Teheran, Isfahan, Shiraz etc. das Kopftuch immer weiter nach hinten rutscht. Diese sehr modisch gekleidete Dame habe ich auch schon auf der Seite "the rich kids of Teheran" entdeckt:



Und das hier bin ich in meinem Outfit für das Iran-Visum (der Fotograf im OEZ und ich hatten ziemlich viel Spaß beim Fotoshooting).


 
Wenn die Augenfarbe nicht wäre, könnte ich doch glatt als Einheimische durchgehen, oder was meint ihr?
 
Drückt mir die Daumen, dass ich gleich 3 Monate Visum bekomme. Vielleicht kann ich die Beamten dort überzeugen, dass man einfach 3 Monate braucht, wenn man mit dem Fahrrad ihr schönes Land erkunden will.
 

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